MEHRSi - Sicherheit für Biker

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BeitragVerfasst: 21.09.2011, 15:58 
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hallo ihr,

das kunstwerk ist weg!!!

der kreisel ist seit gestern "naggisch", da das kunstwerk entfernt wurde.
dieses bestand aus 130 einzelteile und sollte natuerlich nicht beschaedigt werden,
um es an anderer/geeigneter stelle (ausserhalb des "verkehrsraumes") wieder aufzubauen.

letzten freitag wurde entschieden, dass das kunstwerk in der kommenden woche entfernt wird
und gestern (dienstag) war es schon abgebaut.

monika

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BeitragVerfasst: 09.10.2011, 10:04 
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hallo ihr,

kurze aktualisierung zum kreisel zerf:

er ist nicht mehr "naggisch", wie von mir im o.g. posting beschrieben,
denn nun ziert ihn eine einsame sonnenblume:

Bild
Quelle: Volksfreund.de Foto: Axel Munsteiner/Max Henning Schumitz

Datum: 06. Oktober 2011

Vorher So hat sich der Zerfer Kreisel verändert: Eine einsame Sonnenblume ersetzt die umstrittene Metallskulptur Nachher
Zerf Ein unbekannter Scherzbold hat dem berühmt-berüchtigten Kreisel bei Zerf eine neue Zierde verpasst. Bis vor zwei Wochen stand dort das aus 130 Metallrohren bestehende Kunstwerk "Kleines Rasenstück".

Weil Motorradfahrer aus ganz Deutschland dagegen protestierten und auch Experten ein Sicherheitsrisiko sahen, wurde die Skulptur abgebaut. Geblieben ist im Kreiselinneren eine graue Steinwüste, in der nun eine einsame Sonnenblume platziert wurde (Foto rechts). "Die Gemeinde hat damit in keinster Form etwas zu tun", sagt Dieter Engelhardt, erster Beigeordneter im Gemeinderat. Auf die Frage, ob die Zerfer schon Pläne für die künftige Kreiselgestaltung haben, antwortet er in bester Franz-Beckenbauer-Manier und sagt: "Schau\'n mer mal". ax/TV-Fotos (2): Axel Munsteiner/Max Henning Schumitz

Quelle: Volksfreund.de
Link: http://www.volksfreund.de/nachrichten/r ... 53,2929529


monika

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BeitragVerfasst: 09.10.2011, 12:26 
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BeitragVerfasst: 27.12.2011, 10:52 
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Nun, das ganze hat auch was für sich. Immerhin fängt man jetzt mal das Überlegen an (warum nicht gleich von Anfang an?).
Und in Baden-Württemberg hat man jetzt eine Regelung zu dem Thema gefunden. Auch daran hat MEHRSi sicher seinen Anteil gehabt.

http://www.pz-news.de/baden-wuerttember ... 14864.html

bye

Ralf

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BeitragVerfasst: 17.04.2012, 09:47 
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hallo ihr,

kreisel zerf - anstoss fuer "kunst als zusaetzliches risiko"
die "kreisel-sicherheit" zieht weitere kreise:

14.04.2012
Überprüfung: Enzkreis-Kreisel im Sicherheitstest

Enzkreis. Der Enzkreis überprüft derzeit alle außerörtlichen Kreisverkehre: Dass Einbauten, Kunst oder Bäume weg sollen, sorgt für Diskussionen.

Ein Auto steuert den Kreisel an und macht die Biege. Wenige Meter später folgt das nächste. Und dann noch eines und noch eines und noch eines. Wenn man im nachmittäglichen Berufsverkehr einen Kreisverkehr wie denjenigen am Niemandsberg zwischen Wilferdingen und Nöttingen im Blick hat, ahnt man, warum die Kreisel bei den Verkehrsplanern im Enzkreis so beliebt sind. Es sind viele Autofahrer, die von der B10 her nach Nöttingen unterwegs sind. In der Gegenrichtung sieht das ähnlich aus. Der Kreis regelt das Ganze aber ziemlich gut und ohne Stockungen – selbst wenn es darauf kurzzeitig aussieht wie auf einem Karussell.

Gerade der Niemandsberg-Kreisverkehr ist derzeit aus einem ganz anderen Grund im Brennpunkt: Er gehört zu denjenigen, die neuen Sicherheitsrichtlinien nicht mehr gerecht werden. Der Grund steht in der dekorativ gestalteten Mittelinsel und erinnert an frühgeschichtliche und antike Spuren rings um Remchingen, wie sie auch das nahe Römermuseum dokumentiert. Es ist eine Art Dolmen aus schweren Steinbrocken. Derartiger Schmuck ist außerorts auf der Abschussliste. Hintergrund sind Unfälle in Baden-Württemberg, bei denen Verkehrsteilnehmer durch Gestaltungselemente in Mittelinseln besonders schwer geschädigt wurden. Ausgerechnet in Kreisverkehren, die anerkanntermaßen meistens Sicherheitsfaktoren sind.

Das Verkehrsamt des Enzkreises hat alle Kreisel außerorts unter die Lupe genommen und nach festen Einbauten, Kunstwerken oder Bäumen über 25 Zentimeter Stammumfang gefahndet. Laut Ministeriumserlass müssten solche Dinge weg. Die Auswertung läuft. Verkehrsamtsleiter Oliver Müller erwartet aber keinen großen Handlungsbedarf. Der eine oder andere Baum vielleicht. Ansonsten sind da nur die bekannten bebauten Verdächtigen: neben dem Niemandsberg-Kreisel derjenige in Ötisheim, wo der Kampf um die neuen Richtlinien bislang am heftigsten aufgeflammt ist.

Emotional ist das Thema allemal. Besonders dann, wenn ein schön gestalteter Kreisverkehr sich bislang als sicher erwiesen hat. In einer hitzigen Kreistagsdebatte hatten Räte die Frage nach der Eigenverantwortung der Autofahrer aufgeworfen. Das allerdings schockiert den Mühlhausener Ralf Rapp, der sich seit Jahren bei der Initiative „MEHRSi“ für Sicherheit für Motorradfahrer engagiert. Gerade die Biker wüssten, wie leicht ein Unfall passiere. Da dürfe es nicht sein, dass Kunst im Kreisel für zusätzliches Risiko sorge – gerade wenn man nicht von schützendem Blech umgeben ist.

Rapp verweist auf ein besonders krasses Beispiel aus dem Landkreis Trier-Saarburg. Bei Zerf richtete ein Kunstwerk in einem Kreisel zugespitzte Metallrohre teilweise direkt auf den Verkehr. Wie Lanzen. Motorradfahrer erreichten dort mittlerweile den Abbau. Wenige Kilometer nach dem Niemandsberg-Kreisel kommt man zwischen Ellmendingen und Gräfenhausen an eine Einrichtung, die auch neue Sicherheitshürden problemlos nimmt. Bei der Grenzsägmühle kreisen die Fahrzeuge um einen flachen Hügel, den nur niedrige Büsche und Sträucher zieren. Nichts, was einen fatalen Aufprall befürchten lässt.

Aber genügt das als Sichtschutz? Auch diese Sorge diskutierten Kreisräte. Leicht zu überschauende Kreisel würden Fahrer dazu verleiten, ohne deutliches Abbremsen in die Kurve zu fegen. Innerorts war dieses Problem zuletzt in Birkenfeld ein Aufreger. Die neuen Richtlinien geben genügend Spielraum für blickdichte Mittelinseln, hält Rapp genauso entgegen wie das Enzkreis-Verkehrsamt. Dass sie dafür Argumente haben, sieht man im Wald zwischen Birkenfeld und Neuenbürg. Das dichte, üppige Buschwerk mitten im Riegertswasen-Kreisel bleibt erlaubt. Dort müssen allerdings noch Bäume den Test mit dem Maßband überstehen.

Autor: Alexander Heilemann

Quelle: Pforzheimer Zeitung (pz-news.de)
Link: http://www.pz-news.de/region_artikel,-U ... 37547.html

ganz besonderen dank an ralf rapp, der in diesem bericht auf MEHRSi aufmerksam macht und die "kreisel-kunst" auch als zusaetzliches risiko fuer motorradfahrer erwaehnt! :bravo

monika

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BeitragVerfasst: 17.04.2012, 17:13 
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Monika hat geschrieben:


Leicht zu überschauende Kreisel würden Fahrer dazu verleiten, ohne deutliches Abbremsen in die Kurve zu fegen.
monika



hm ... also wenn ich mir die Kreisverkehre hier rundum anschauen die ich täglich / wöchentlich benutze - da verleitet weniger der überschaubare Kreisel als der mit der grossen Straße die einen zur Not sogar 3-spurig durchlässt ... da kannste natürlich schneller durch als bei kleinen wo Du wirklich um eine eher 90°-Ecke in den Kreisel einfährst und die Straße einfach nur 1-spurig ist ...


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